Die Leuchtfeuer auf Koster wurden erstmals 1850 entzündet. Es zeigte sich rasch, dass sie zu hoch über dem Meer lagen und das Licht, wenn es gebraucht wurde, dort oben in Schnee, Regen und Nebel verschwand. 1891 wurden die Leuchtfeuer Kosters durch neue auf Ursholmen ersetzt. Das Leuchtturmpersonal zog auf die westlichste bewohnte Insel Schwedens um, die für ihre dunklen Diabasstreifen über den kahlen Bergen bekannt ist. Viele Schiffe sind in diesem Fahrwasser untergegangen, oftmals in eisigen Winterstürmen.
Der Leuchtturm Ursholmens gehört mit zu den westlichsten Punkten Schwedens. Er ist neu renoviert und leuchtet nun wie ein Schmuckstück (!), so Erik Nordström, der in seiner Studienzeit in den Sommern hier arbeitete. Nehmen Sie einen Picknick-Korb mit! Das kleine Museum, in einem der Leuchtturm-Wärterhäuser, unterhalb des Leuchtturms, sollte man unbedingt besuchen. Es gibt keine Restauration, aber etwas ganz Außergewöhnliches - so weit draußen auf dem Meer – natürliches Quellwasser auf einer Insel!
Stiftelsen Ursholmen arrangiert Führungen. Die Vorsitzende, Camilla Edlund,
stiftelsen.ursholmen@live.se gibt gern Informationen.
Am einfachsten erreicht man Ursholmen mit dem eigenen Boot. Es gibt einen Naturhafen mit Pfosten zum Anlegen. Ansonsten kann man bei Selins Charter Fahrten nach Ursholmen buchen. Diese starten an wahlfreien Plätzen, aber Strömstad ist ein guter Ausgangspunkt, den man bequem mit dem eigenen Wagen oder per Bus erreicht.