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Westschweden
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Hummer aus Westschweden

Hummer von der schwedischen Westküste nördlich von Göteborg gehören zu den besten der Welt. Das kalte Wasser der Region lässt die Tiere langsam wachsen und sorgt für einen besonders intensiven Geschmack und hohe Qualität.
Hummersafari

An der Küste Bohusläns besonders beliebt sind Hummersafaris: Viele Hotels bieten ihren Gästen die Möglichkeit, mit einem Fischerboot geführte Touren hinaus aufs offene Meer zu unternehmen. Wer möchte, kann im Anschluss seinen Fang in der Hotelküche selbst zubereiten und ein fürstliches Menü rund um den Hummer genießen.
  
Hummer sind in Schweden entlang der Küstenlinie von Skagerrak, Kattegatt und im nördlichen Öresund verbreitet. Gefangen werden dürfen die Tiere in der Zeit vom 20. September bis 30. April. Die Schere eines Hummers muss dabei mindestens 8 cm lang sein, sonst geht er zurück ins Meer. Hummer leben in flachem Gewässer (3-40 Meter) auf steinigem Grund. Ihr Schalenpanzer besitzt viele Farbpigmente. Normalerweise sind Hummer schwarz, nur wenn einzelne Pigmente fehlen, sind die Tiere rot oder – noch seltener – blau. Erst wenn der Hummer gekocht wird, nimmt er die charakteristische leuchtend rote Farbe an. Hummer werden 22-70 cm lang und wiegen bis zu 5 kg. Tiere über 1 kg sind allerdings recht selten. Ein Hummer kann ein Alter von 50 Jahren erreichen. Da Hummer unterschiedlich schnell wachsen, kann ein Tier mit durchschnittlichem Gewicht (400g) zwischen 3 und 10 Jahren alt sein.