Das Schleppfischen ist in den letzten Jahren immer beliebter geworden, was u.a. daran liegt, dass sich mit dieser Methode so viele verschiedene Raubfischarten angeln lassen. Die Schleppboote sind in der Regel mit Downriggern, Echolot und anderem Spezialzubehör ausgestattet, doch kann das Schleppfischen auch mit wesentlich einfacherer Ausrüstung betrieben werden. Hecht und Zander beispielsweise beißen gern, wenn zwei oder drei Wobbler auf konventionelle Weise hinter dem Boot hergeschleppt werden.
 
In den beiden großen Seen Vänern und Vättern ist das Schleppfischen am weitesten entwickelt und hat bereits phantastische Fänge – vor allem Lachs und Saibling – beschert. Im Vänern gibt es große Bestände an Binnenlachs, doch sind dort auch kapitale Seeforellen zu finden, die ganzjährig beißen. Seeforellen und Lachse von 10 kg sind dort keine Seltenheit. Im tiefen, langgestreckten See Vättern kommen ebenfalls Lachse vor, doch die dominierende Art dort ist der Saibling mit Exemplaren von 8 - 9 kg.