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  • Fotograf: Anders Wester/Göteborg & Co

Fahrrad-Inselhüpfen in Göteborgs Schären

Die Öckerö-Inseln reihen sich wie ein Perlenband zwischen den Inseln Vinga und Marstrand in den nördlichen Göteborger Schären aneinander. Jede der zehn bewohnten Inseln hat ihren eigenen Charakter, und mehrere sind mit Brücken, Fähren und Booten miteinander verbunden. Die schönen, sicheren Fahrradwege sind ausgesprochen familienfreundlich.

Bitte berücksichtigen Sie auch, dass Aktivitätsangebote und Öffnungszeiten von Restaurants, Geschäften und Unterkünften das Jahr hindurch unterschiedlich sind. Aktuelle Informationen finden Sie auf den Websites der jeweiligen Anbieter und Unternehmen.

Tag 1 – mit der Fähre von Göteborg nach Hönö

Von der Stadt aus ist es ein Leichtes, nach Hönö zu kommen. Die MS Kungsö verkehrt den Sommer über. Vom Anleger Stenpiren geht es bei der einstündigen Überfahrt durch den Göteborger Hafen hinaus in die Schären bis zum Anleger Hönö Klåva. Fahrräder können gegen Gebühr mitgenommen werden, vorausgesetzt, es ist genügend Platz. Kinder unter 8 reisen in Begleitung Erwachsener gratis. Vom Herbst bis zum Frühjahr können Sie einfach mit den Bussen von Västtrafik vom Nils Ericson-Terminal (Göteborgs Busbahnhof) nach Hönö Klåva fahren, die Fahrt dauert eine bis anderthalb Stunden. In den Bussen ist eine Fahrradmitnahme nicht erlaubt, aber auf der Insel können Räder gemietet werden. Das ganze Jahr über können Sie auch Ihre Fahrradtour in Göteborg starten und das Rad nur mit auf die letzte zwölfminütige Fährstrecke von Lilla Varholmen hinaus nach Hönö nehmen, insgesamt eine Radtour von gut zwanzig Kilometern. 

Hönö – Shopping, Bade- und Angelabenteuer

Die Fähre legt im lebhaften Klåva-Hafen auf Hönö an, der von kleinen gemütlichen Läden, Cafés und Restaurants gesäumt ist. Wer noch kein Fahrrad hat, kann bei Paoloscykel eines mieten; hier gibt es auch Kinderfahrräder und Fahrradanhänger.

Schon hungrig? Dann bietet sich entweder das Restaurant Tullhuset an, das immer fangfrischen Fisch und Schalentiere serviert, oder das gemütliche Lilling Cottage, wo man Mediterranes auf der Basis saisonaler Ingredienzen zubereitet. Unter gleichem Dach liegen ein Blumenladen und ein origineller Dekoshop mit sorgfältig ausgewählten Produkten. Weitere Tipps zu Restaurants und Cafés auf Hönö finden Sie hier.

Unübersehbar für jeden Besucher ist die feste Verankerung der Inselbewohner mit der Fischerei. Im Fischereimuseum, einem beliebten Ausflugsziel für Alt und Jung, kann man sich alte Boote ansehen und einen Einblick in die einstigen Bedingungen der Fischerei bekommen. Wenn Sie selbst einmal Ihr Anglerglück erproben wollen, finden Sie ab Hönö Klåva verschiedene Angebote. Im Sommer können Sie täglich mit Kastor Boat Trips auf eine Seehundsafari gehen oder eine Schifffahrt zur westlichsten Insel der Schären von Göteborg machen – auf die Insel Vinga. Diese Fahrten werden täglich nach Fahrplan von Hönö Båtturer angeboten. Gehen Sie auf der Insel auf eigene Faust auf Entdeckungstour, nehmen Sie ein erfrischendes Bad in der idyllischen Bucht Gattulvsviken, schauen Sie sich den Leuchtturm an und genießen Sie ein Eis im Hafen der Schäreninsel.

Die Insel Hönö ist bekannt für ihre wunderschöne Natur. Das Naturschutzgebiet Ersdalen auf der Nordwestseite ist unter Kletterern als Boulder-Paradies bekannt. Der östliche Küstenabschnitt mit seinen flachen Meeresbuchen ist von Strandwiesen, Fels- und Sandstränden gesäumt. Jungfruviken hat einen schönen Spazierweg, eine Badestelle und einen kleinen Spielplatz zu bieten.

Mit dem Fahrrad gelangen Sie leicht von der einen Öckerö-Insel zur nächsten, sodass mehrere Unterkunftsmöglichkeiten zur Auswahl stehen, von denen aus man Tagesausflüge unternehmen kann. Für Familien empfiehlt sich Havskattens Hotell & Vandrarhem auf Hönö und der Nimbus Öckerö auf der Nachbarinsel Öckerö ist ebenfalls eine gute Alternative. Bed & Bike Öckerö liegt in einem frisch renovierten Schärenhaus und bietet fertig geplante Fahrradtouren an. Weite Unterkünfte auf den Öckerö-Inseln finden Sie hier.

Fotograf: Frida Winter/Göteborg & Co

Tag 2 – Richtung Norden radeln und mit der Fähre nach Källö-Knippla, Hyppeln oder Rörö übersetzen

Nach dem Frühstück ist es höchste Zeit, sich auf den Fahrradsattel zu schwingen: heute geht es Richtung Norden. Hönö, Öckerö und Hälso sind mit Brücken verbunden. Auf der ganzen Strecke zum Fähranleger Burö finden Sie separate Fahrradwege mit herrlichen Ausblicken vor und spüren die Nähe zum Meer. Für Mittagessen und Fika mit Selbstgebackenem bietet sich Hälsö Brygga an. Die Strecke von Hönö Klåva bis zum Fähranleger Burö beträgt 8 km.

Von Burö aus nehmen Sie die kostenlose Fähre zu einer der Inseln Källö-Knippla, Hyppeln oder Rörö.

Durch die dichte Bebauung und die verschlungenen Gässchen gleicht Källö-Knippla einer typischen Schäreninsel in Bohuslän. In dem kleinen Hafen können Sie frischen Fisch kaufen, beim Wandern auf den Naturpfaden die weite Aussicht über den Schärengarten genießen. Unweit des Wanderpfads liegt der Badeplatz Tranbärsviken mit Sprungturm, Pontons und Badeleitern. Haben Sie schon mal von einem Badesteg aus Krabben gefischt? Weitere Informationen über Källö-Knippla finden Sie hier.

Hyppeln hat eine abwechslungsreiche Küstenstrecke mit einer reichen Vielfalt von Pflanzen und Vögeln. Kräuterreiche Wiesen, kleine Waldabschnitte, Heiden und Moore laden zu Spaziergängen ein. Im Nordosten liegt der seichte Sandstrand Sandtången, wo man herrlich baden kann. Auf Hyppeln gibt es einen kleinen Lebensmittelladen und ein im Sommer geöffnetes Restaurant. Weitere Informationen über Hyppeln finden Sie hier.

Rörö ist die nördlichste aller Öckerö-Inseln. Ein aus baumlosen Heidelandschaften bestehendes Naturschutzgebiet mit Erika und Gras bedeckt den Großteil dieser Insel. Folgen Sie dem Pfad durch die Heidelandschaft bis zum Kieselfeld und weiter bis zum Aussichtspunkt. Hier können Sie auf Schafe und Pferde treffen, die dazu beitragen, dass die Landschaft nicht zuwächst. Am Weg finden Sie mehrere Grillplätze vor. Rörö hat viele schöne Badestellen zu bieten. Direkt hinter dem Hafen nach dem Grillplatz liegen die Sandstrände, außerdem gibt es unzählige herrliche Badefelsen, sodass garantiert keine Gedränge aufkommt. An der Westküste findet jeder seinen eigenen Badefelsen. Weitere Informationen über Rörö finden Sie hier.

Fotograf: Copyright: Steampipe Production Studio AB/ Göteborg & Co

Tag 3 – zum Fähranleger Öckerö radeln und mit der Fähre nach Björkö, Kalvsund oder Grötö übersetzen

Die heutige Fahrradtour führt Sie zum Fähranleger Öckerö. Von hier aus nehmen Sie die Fähre 296 zu den Nachbarinseln Kalvsund, Björkö (Framnäs) und Grötö. Die Fähre verkehrt das ganze Jahr über und am frühen Vormittag sogar einmal pro Stunde.

Björkö ist ideal zum Radeln mit Kindern, sowohl mit älteren als auch mit ganz kleinen Kindern, die noch im Fahrradsitz oder -anhänger sitzen. Vom Fähranleger Framnäs aus folgen Sie dem separaten Fahrradweg 3 km weit in nördlicher Richtung bis zum Hafen von Björkö. Hier erwartet Sie eine Minigolfbahn und ein Eiskiosk mit Fahrradverleih. Außerdem liegt hier Seaside Björkö mit einem eigenen Steg. Hier kann man auch nach Kindertellern fragen. Nur einen Steinwurf vom Hafen von Björkö entfernt liegt auf dem Klövervägen ein schöner, von üppigem Grün umgebener Spielplatz. Unweit davon führt der Boviksvägen zu einem großen Naturgebiet mit abwechslungsreicher Natur und schönen Wanderpfaden. In den Seerosenteichen leben seltene und artengeschützte Wassersalamander. Weitere Informationen über Björkö finden Sie hier.

Kalvsund ist eine autofreie Insel zwischen Björkö und Öckerö. Im Sommer können Sie an dem kleinen Kiosk im Gasthafen eine Fika- oder Eispause einlegen. Ein weiterer Tipp: einfach einen Picknickkorb packen und am Strandweg an der Westseite spazieren gehen. Die ehemalige, Valen genannte Landmarke bietet einen phänomenalen Blick über das umliegende Archipel. Hier liegt auch der Badeplatz Körrgårn mit seinen kleinen Sandstränden, einem Badesteg für seichtes Wasser und für tieferes Wasser an den Felsen. Außerdem gibt es einen Sprungturm. Weitere Informationen über Kalvsund finden Sie hier.

Grötö ist ebenfalls eine autofreie Insel, auf der es eher gemächlich zugeht. Am Hafen stehen die Schub- und Lastkarren der Inselbewohner dicht an dicht, denn hier muss alles zu Fuß transportiert werden. Das Innere der Insel ist von üppigen Eichenwäldern und Strandwiesen geprägt, und Weidetiere halten die Landschaft offen. In Ufernähe gehen die Weideflächen in Stein- und Sandstrände über, die auch vereinzelte Felsen aufweisen. Der kinderfreundlichste Sandstrand mit Pontons liegt auf der Nordwestseite der Insel. Weitere Informationen über Grötö finden Sie hier.

Tag 4 – nach Hönö Klåva radeln und mit der Fähre zurück nach Göteborg fahren

Wollen Sie am letzten Tag noch einen Besuch auf einer der vielen kleinen Inseln von Öckerös machen oder noch einmal im salzigen Meerwasser baden? Vielleicht hatten Sie bisher noch keine Zeit für ein Mittagessen, eine typisch schwedische „Fika“-Kaffeepause oder etwas Shopping in Hönö Klåva? Keine Panik, dazu ist genug Zeit! Das letzte Schiff nach Göteborg legt um 19.45 ab. Hier finden Sie den kompletten Fahrplan. Die Busse und Schiffe des öffentlichen Verkehrsunternehmens Västtrafik verkehren täglich mehrmals von Hönö Klåva zum Göteborger ZOB, dem Nils Ericson Terminal in Göteborg. Wählen Sie die Abfahrt, die Ihnen am besten passt!

Hier geht es zur zugehörigen Radkarte Göteborgs Schären.

Finden Sie Ihr Inselhüpf-Erlebnis

Der Schärengarten von Bohuslän ist etwas ganz Besonderes. Um ihn hautnah erleben zu können, haben wir hier Routenvorschläge und Bootsverbindungen zusammengestellt, mit denen Sie Ihre persönliche Inselhüpf-Tour gestalten können.