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  • Fotograf: Jonas Ingman

DER ZIMTSCHNECKENTAG VERSÜSST DEN HERBST

Wussten Sie, dass 18 Tage im Kalender der Schweden jeweils einem bestimmten Gebäck gewidmet sind? Der 4. Oktober ist der Tag der Zimtschnecke. Bereiten Sie sich mit Cafétipps, kuriosen Fakten, einer kleinen Geschichtslektion, einem Rezept und Tipps auf das süße Highlight im Herbst vor.

 

Für Kaffeeliebhaber ist der 4. Oktober ist ein Höhepunkt im Kalender, denn dann feiern die Schweden den Tag der Zimtschnecke. Wer denkt sich so etwas aus? Und wie viele Zimtschnecken verdrücken die Schweden eigentlich? 

Der Zimtschneckentag in Zahlen:

  • Das Jahr 1999 - Der schwedische Verein der Bäcker (Hembakningsrådet) stiftet 1999 anlässlich seines 40-jährigen Bestehens den Tag der Zimtschnecke. Der Thementag findet immer 4. Oktober statt, egal auf welchen Wochentag das Datum fällt. Man hat einen Tag im Herbst gewählt, um nicht mit anderen kulinarischen Terminen wie Semla, Waffeln, Fleischbällchen und Surströmming zu konkurrieren.

  • 7000.000 Stück - Etwa sieben Millionen (!) Zimtschnecken werden allein am 4. Oktober verkauft. Und da sind die hausgebackenen Teilchen nicht mit eingerechnet. Das entspricht etwa der Auflage der Semla am Faschingsdienstag.

  • 50% - Mindestens die Hälfte aller Arbeitgeber gibt Mitarbeitern am 4. Oktober Zimtschnecken aus.

  • 1920er Jahre - In den Goldenen Zwanzigern stellten Bäckereien erstmals Zimtschnecken so her, wie wir sie heute kennen und lieben. Das lag daran, dass in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg wieder die Zutaten erhältlich waren, die vorher rationiert wurden. Doch so richtig setzten sich die Zimtschnecken in Schweden erst nach dem Zweiten Weltkrieg durch.

  • 9,19 kg - So viel Kaffee konsumiert der durchschnittliche Schwede pro Jahr. Das entspricht 3,5 Tassen pro Tag. Nur die Finnen trinken mehr Kaffee als die Schweden.

  • 11 Tage - Wenn man die Minuten zusammenrechnet, in denen ein Schwede eine Tasse Kaffee in der Hand hält, kommt man auf insgesamt eineinhalb Wochen. 

Fotograf: Jesper Anhede

Die besten Cafés in Westschweden

Nahezu alle schwedischen Cafés und Konditoreien haben täglich Zimtschnecken im Angebot. Es ist also keine große Herausforderung, am 4. Oktober eine zu finden. Vielmehr stellt sich die Frage, wo sie am besten schmecken. Hier folgen ein paar Tipps, wo Sie mit der Verkostung starten können.

Gunnebo Café & Restaurant im Schloss Gunnebo in Mölndal, das von herrlichen Gärten umgeben ist. Die Bäckerei gewann mehrere Jahre in Folge die schwedische Meisterschaft im Lebensmittelhandwerk, hat Medaillen für ihr hochwertiges Brot erhalten und wurde vor ein paar Jahren vom schwedischen Gourmetführer White Guide Café zum besten nachhaltigen Café ernannt. Wo so viel Können zusammenkommt, da schmecken auch die Zimtschnecken.

Nolbygårds Biobäckerei & Café liegt am Stadtrand von Alingsås, der schwedischen Fika-Hauptstadt. Hier, wo es pro Einwohner die meisten Cafés gibt, buhlen viele gute Adressen um Ihre Gunst. Nolbygårds ist eine besondere Empfehlung wert, weil die Atmosphäre so gemütlich ist und weil Nachhaltigkeit im gesamten Sortiment großgeschrieben wird.

Lottas Bak & Form ist eine familiäre Sauerteigbäckerei auf Tjörn, direkt am Wasser gelegen. Die Verwendung von lokal produzierten Bio-Zutaten hat der Bäckerei viele Stammgäste eingebracht. Hier sollten Sie die Zimtschnecken probieren, denen der Einsatz von Sauerteig eine besondere Note verleiht.

Die Konditorei Nordpolen in Vara verwöhnt das Auge mit einem schicken Interieur aus Marmortischen, Kronleuchtern und der gut gefüllten Kuchentheke. Das freundliche Personal hilft Ihnen gerne bei der Auswahl.

Das Café im Kloster liegt malerisch auf dem Berg Kinnekulle, mit dem See Vänern als nächstem Nachbarn. Die Atmosphäre ist herrlich urig mit einem ländlichen Flair, und die Schnecken sind in verschiedenen Geschmacksrichtungen aufgereiht.

In Göteborg ist das Café Husaren die Lieblingsadresse von Fans der Zimtschnecken, denn hier sind sie - nicht nur am 4. Oktober - so groß wie ein ganzer Teller. Mit 500 Gramm reicht eine Zimtschnecke für Sie und Ihre Begleitung. Die rekordverdächtige „Hagaschnecke“ wird hier seit den 1980er Jahren gebacken. Das Café liegt im Szeneviertel Haga, wo man auch gut shoppen kann.

Fotograf: Jonas Ingman

Kaffee trinken mit Einheimischen

Wer die schwedische Kaffeetradition ganz authentisch erfahren möchte, sollte die Gesellschaft der Locals suchen. Denn zu einer typisch schwedischen (und komplett unschuldigen) Kaffeepause namens „Fika“ gehören eine Tasse Kaffee, süßes Gebäck, mindestens ein Gesprächspartner und vor allem: Zeit. Bei einer Fika zelebrieren die Schweden Gemütlichkeit in netter Gesellschaft.

In Westschweden gibt es die Plattform „Meet the Locals“, wo Sie verschiedene Aktivitäten mit weltoffenen Einheimischen buchen können.

  • Backen Sie Zimtschnecken oder andere Leckereien der Saison mit Anna in Norsesund. Bei schönem Wetter bietet sich zum Verdauen ein Spaziergang um den nahe gelegenen See an, zu dem auch Hund Ronja gerne mitkommt.

  • Auch Rob in Göteborg ist Bäcker aus Leidenschaft. Er bringt seinen Gästen bei, wie man Kekse mit Himbeerfüllung (Hallongrottor) zubereitet. Rob kommt ursprünglich aus Schottland und gibt Besuchern gute Tipps und Ideen für gelungene Tage in Göteborg und Umgebung.

  • Oder besuchen Sie den Werkenlehrer Claes in Uddebo auf einen Kaffee am Vormittag. Er weiß, wie man gleich zwei Einträge im Guinness-Buch der Rekorde schafft.

Hier finden Sie weitere Infos zum Projekt Meet the Locals.

Rezept: Kardamomschnecken à la Restaurant Hvita Hjorten

Sie können es nicht erwarten, in eine weiche Zimt- oder Kardamomschnecke zu beißen? Dann werfen Sie den Ofen an und überraschen Sie Ihre Lieben mit selbstgebackenen Teilchen. Es ist ganz einfach! Dieses Rezept für Kardamomschnecken vom Restaurant Hvita Hjorten auf Schloss Läckö ist wärmstens zu empfehlen.