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Die Glashäuser - ein reines Familienprojekt

Die fünf Glashäuser, die für die Teilnehmer des Projekts „The 72 Hour Cabin“ zum Einsatz kamen, sind im wahrsten Sinne des Wortes lokal hergestellt: Jeanna Berger, Tochter der Besitzer der Insel Henriksholm – Staffan und Maria Berger – entwarf sämtliche Glashäuser. Jeanna studiert im Masterprogramm Architektur an der Technischen Hochschule Chalmers in Göteborg. Nachdem Jeanna die Häuser gezeichnet hatte, übernahmen ihr Schwager Jonas Fred Hell und sein Kollege Robert Fridh von der Firma Fridh & Hells Bygg AB in Bengtsfors die Bauausführung und verwirklichten Jeannas Vision

Die Glashäuser wecken wirklich großes Erstaunen – auf ihren Pfeilern stehend, in Mitten der schönen Natur von Dalsland. Jeanna Berger erzählt, dass sie sich bei ihrem Entwurf von den Scheunen und Bauernhäusern in Dalsland inspirieren ließ, wo sie als Kind spielte.

- Ich bin ja auf Henriksholm aufgewachsen und wollte das betonen und zeigen, was für mich typisch ist für Dalsland – die Nähe zur Natur. Von Anfang an war mir klar, dass meine Häuser auf Pfeilern stehen würden, so dass sie keinen tiefen Abdruck in der Natur hinterlassen. Ich sehe als Architektin die Positionierung der Häuser genauso, wie die Bewohner dieser Häuser die Natur sehen – man möchte sich in dieser unberührten Natur aufhalten, sich entspannen und erholen – aber so wenig wie möglich Spuren und Abdrücke hinterlassen.

Zum Spielen ermuntern

Es gibt noch einen weiteren Grund dafür, die Häuser auf Pfeiler zu setzen – die Bewohner sollen zum Spielen ermuntert werden und das Gefühl der totalen Freiheit genießen, das sich einstellt, wenn man sich in die Natur einfügt und sich von ihr inspirieren lässt.

- Man muss sozusagen nach oben in das Haus einsteigen – genau wie ich das als Kind tat, wenn ich hier draußen auf Henriksholm auf Bäume kletterte, sagt Jeanna Berger.

Der Bau der Häuser erwies sich jedoch als anspruchsvolle logistische Herausforderung. Der erste Haus-Prototyp entstand in Fridh & Hell Byggs Werkstatt in Bengtsfors und wurde dann mit dem Auto, Anhänger, Boot und schließlich mit dem allradbetriebenen ATV nach Henriksholm transportiert!

- Wir mussten Generatoren und Maschinen und jede Menge Ausrüstung mit nach Henriksholm holen und übersetzen. Man baut ja nicht täglich ein Glashaus im Wald und in Nähe eines Sees – also mussten wir alles sehr genau planen, lacht Jonas Hell.

Liebe zu Dalsland

Die übrigen Häuser wurden vor Ort auf Henriksholm fertiggestellt. Das Holz dazu wurde bei Bolist in Bengtsfors geordert, das Glas stammt aus der Glaserei Bengtsfors Glasmästeri. Etwas mehr als fünf Wochen nach den ersten Skizzen von Jeanna waren die fünf Häuser auf der Insel Henriksholm bezugsbereit.

- Ich bin riesig froh, diese Möglichkeit erhalten zu haben, und der ganze Prozess bis zum Start von „The 72 Hour Cabin“ hat ungeheuer viel Spaß gemacht, sagt Jeanna Berger.

Jonas Hell, der seit sieben Jahren sein eigenes Unternehmen in Bengtsfors betreibt, kann seiner Schwägerin nur zustimmen.

- Jeanna, mein Kollege Robban und ich sind in Dalsland geboren. Wir lieben unsere Heimat und wünschen uns nichts mehr, als dass auch andere Menschen entdecken, wie wunderbar man hier lebt. Der Abstand nach Oslo und Göteborg beträgt gerade mal zweieinhalb Stunden, nach Karlstad ist es noch näher. Meiner Meinung nach wohnen wir hier zentral, aber im Herzen der Natur.

westschweden.com/72hcabin

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