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Ein Teil von

Schlacht bei Bogesund 1520

Vor 500 Jahren fand die Schlacht bei Bogesund (auch: Schlacht auf dem See Åsunden) statt. Die schwedischen Truppen unter dem Reichsverweser Sten Sture dem Jüngeren zogen gegen ein dänisches Heer in den Kampf.

Schlacht auf dem zugefrorenen See

Im Winter 1519–1520 wollte der dänische Unionskönig Christian II. die Souveränität über Schweden zurückfordern. In Halland versammelten sich die Söldner der dänischen Armee, um dann, vermutlich am Fluss Ätran entlang, in unsere Gegend vorzudringen. Bei Skottek, südlich der heutigen Stadtmitte von Ulricehamn, trafen die dänischen Söldner unter Befehlshaber Otte Krumpen auf Sten Sture den Jüngeren und sein Heer aus Bauern. Da man sich auf dem zugefrorenen Åsunden begegnete, muss es ein richtig kalter Winter gewesen sein, denn schließlich trug das Eis Kanonen, Soldaten und Pferde.

Sten Sture tödlich verwundet

Reichsverweser Sten Sture wurde von einer Kanonenkugel am Bein verletzt, aber im kleinen Bogesund war keine ärztliche Hilfe zu bekommen. Also bettete man Sten Sture auf einen Schlitten, um ihn zurück nach Stockholm zu befördern, und während dieses Rücktransports starb er später auf dem zugefrorenen Mälarsee in seinem Schlitten.

Die Stelle am See, an der die Kugel Sten Sture traf, erhielt den Namen „Skottek“ (Schusseiche) - nach den Eichen, die damals wie heute dort stehen. Ein Gedenkstein erinnert an die Schlacht: das Sten Sture Monument.

Da nun der Reichsverweser die Kämpfe auf dem Åsunden verlassen hatte, waren die schwedischen Truppen führerlos, sodass die Dänen weiter Richtung Stockholm ziehen konnten.

 Dänemark ging siegreich aus der Schlacht hervor, und so wurde Christian II. im November des gleichen Jahres in Stockholm zum König von Schweden und Dänemark gekrönt, was ihn auch zum rechtmäßigen Regenten der Kalmarer Union machte. Er saß aber nicht lange auf dem Thron. Nach dem Stockholmer Blutbad, bei dem über 80 angesehene schwedische Männer auf Befehl von Christian II. hingerichtet wurden, erhob sich die Bevölkerung im ganzen Land und so konnte später Gustav Wasa zum König gewählt werden.