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Walk in Tresticklan national park.

Fotograf: Roger Borgelid

Entdecke die vier Nationalparks Westschwedens

In Westschweden gibt es vier Nationalparks: Tresticklan, Kosterhavet, Tiveden und Djurö. Die Gebiete unterscheiden sich voneinander, sämtliche bieten aber grossartige Naturerlebnisse.

Von Schwedens insgesamt 30 Nationalparks befinden sich vier in der Region Västra Götaland. Hier gibt es grenzenlose Möglichkeiten für Erlebnisse in der Natur, egal ob Du zu Fuss, mit dem Fahrrad oder paddelnd unterwegs bist.

 

1. Nationalpark Tresticklan

Bist Du auf der Suche nach echtem Wildnisgefühl ist Tresticklan der richtige Ort für Dich. Der Nationalpark befindet sich in der Gemeinde Dals-Ed in Dalsland in der Nähe der norwegischen Grenze und stolziert mit den weitläufigsten Waldgebieten Südschwedens, ganz ohne Strassen und Besiedelung.

Zu Fuss erlebt man das Gebiet am besten. Drei hauptsächliche Wanderwege stehen zur Verfügung: Orshöjdsleden, Halleleden und Tresticklanleden. Fülle Deine Lungen mit frischer Waldluft und bereite Dich auf herrliche Wanderung durch hügeliges Gelände, über karge Bergrücken und entlang von idyllischen Waldseen vor.


Aussichtsplätze, Moltebeeren und Pfifferlinge

Während der Wanderung kommst Du an mehreren kleinen Häusern von einstigen Kleinbauern und Tagelöhnern vorbei, einige davon waren bereits im 17. Jahrhundert bewohnt. Auch viele Kulturdenkmäler sind im Gebiet vorhanden. Die Glimmergrube am See Stora Pylsan sowie die Höhle Orre-Bryngels sind einige davon. Die Aussicht von Orshöjden, dem mit 276 m über dem Meeresspiegel höchste Punkt des Nationalparkes, ist atemberaubend.

Zwischen den beiden Bergrücken liegen Seen und Moorgebiete mit Moltebeeren, Orchideen und Zwergbirken. Im Frühling kann man hier Buschwindröschen betrachten, und im Herbst wachsen hier Mengen von Pfifferlingen und Trompetenpfifferlingen.  

Elchpark und geführte Wanderungen

Besuche gerne die Elche im Elchpark Dalslands Moose Ranch in Ed, lediglich 20 Minuten mit dem Auto ab Tresticklan. Der Betrieb bietet auch Unterkünfte sowie geführte Wanderungen im Nationalpark an. Für Übernachtungen in naher Umgebung empfehlen wir Vita Huset bei Stora Le in Nössemark oder das Hotel Dalsland und den Campingplatz Gröne Backe in Ed.


Wegbeschreibung

Tresticklan erreicht man am einfachsten vom östlichen Eingang mit Schilderung ab der Landstrasse zwischen Ed und Nössemark, ca. 2,5 Autostunden von Göteborg entfernt. Beim Parkplatz sind Informationsschilder über die Tier- und Pflanzenwelt des Nationalparkes, sowie über die Topografie und die Wanderwege vorhanden.

Die Bushaltestelle Rävmarken liegt 4 km vom Eingang zum Park entfernt. Busverbindungen sind ab Ed verfügbar, und Ed erreichst Du mit dem Zug und Bus ab Göteborg.

 

2. Nationalpark Kosterhavet

Kosterhavet ist kein gewöhnlicher Nationalpark. Hier befindet sich eines von zwei bekannten Korallenriffen des Landes. Im salzigen Meerwasser fühlen sich viele Tier- und Pflanzenarten, welche ausschliesslich hier vorkommen, äusserst wohl. Manchmal kann man hier sogar Tümmler sehen. Zum Gebiet gehören mehrere kleinere Inseln, auf welchen man sonnenbadende Robben sehen kann.

Im Herzen des Nationalparks liegt das Urlaubsparadies Kosteröarna, einer der sonnigsten Orte Schwedens. Hier gibt es grossartige Möglichkeiten für Wanderungen, Fahrradtouren, Kajakausflüge, Schnorcheln, Angeln und vieles mehr.


Ein Zuhause für 12 000 Arten

Kosterhavet ist der erste marine Nationalpark Schwedens, und genau wie in der Geschichte der magischen Unterwasserwelt von Atlantis liegt die Magie des Nationalparkes Kosterhavet unter der Wasseroberfläche. Insgesamt gibt es im Gebiet ca. 12 000 Arten, im Wasser und an Land. Viele der seltenen Arten kommen im sogenannten Kostergraben (Kosterrännan) vor, welcher vom Norden bis zum Süden durch den gesamten Nationalpark führt und teilweise eine Tiefe von 247 m erreicht.

Die Betriebe Kust Event und Selin Charter bieten geführten Schifffahrten an, wo Du unter anderem das Garnelenangeln mit Schleppnetzen testen, Robben beobachten oder den Leuchtturmwächter auf der Insel Ursholmen treffen kannst. Ebenfalls kannst Du beim Betrieb Koster Adventures ein Kajak mieten oder eine geführte Paddeltour buchen.

Fotograf: Roger Borgelid

Das Besucherzentrum Naturum ist der Haupteingang zum Nationalpark Kosterhavet

Im Besucherzentrum Naturum Kosterhavet auf der Insel Sydkoster gibt es eine interaktive Ausstellung, Karten für die Wanderwege und Schnorchelstrecken, kompetente Guides und spannende Exkursionen sowie ein Streichelaquarium, wo Du nahen Kontakt zu Seesternen und mehreren anderen Tieren des Nationalparkes Kosterhavet erleben kannst. Der Eintritt ist kostenlos.

Besuche auch den Betrieb Kläpphagen um ein köstliches Mittagessen zu geniessen. Für Übernachtungen auf der Insel Koster können wir die Pension Ekenäs Koster wärmstens empfehlen. Auf dem Festland gibt es weitere gemütliche Unterkünfte wie Daftö Resort, Lagunen Camping & Stugor, Scandic Laholmen und Seläter Camping.


Wegbeschreibung

Der Nationalpark befindet sich in den Gemeinden Strömstad und Tanum. Der norwegische Nationalpark Ytre Hvaler liegt im Anschluss zum Nationalpark Kosterhavet. Es gibt mehrere Eingänge zum Nationalpark: Saltö, Rossö, Resö, Strömstad und Sydkoster. Ein ausgezeichneter Ausgangspunkt Deines Besuches im Nationalpark ist das Besucherzentrum Naturum im Hafen von Ekenäs auf der Insel Sydkoster. Die Kosterschiffe verkehren regelmässig ab dem nördlichen Hafen in Strömstad nach Ekenäs, die Fahrt dauert ca. 40 Minuten. Strömstad erreicht man bequem mit dem Zug, Bus oder Auto ab Göteborg. Für diese Reise kann man 2-3 Stunden berechnen.

 

3. Nationalpark Tiveden

Zwischen den beiden grössten Seen Schweden, Vänern und Vättern, liegt der Nationalpark Tiveden – ein Paradies für Liebhaber von Abenteuern in der Wildnis. Durch das Gebiet führen mehrere, ab 1 bis 9 km lange Rundwanderwege. Die längeren Wege führen teilweise durch schwer zugängliches Gelände.

Tiveden ist zweifellos einer der schönsten Nationalparks Schwedens. Die Natur hier mit tiefen Bergschluchten und gigantischen und mit dunkelgrünem Moos bedeckten Felsbrocken scheint aus einem Gemälde des schwedischen Künstlers John Bauer genommen zu sein. Im Gebiet gibt es mehrere kleine Waldseen, welche zum Baden, Angeln und Paddeln einladen.


Trolle und Riesen in magischer Natur

Wenige von Schwedens Naturgebieten sind so sagenumwoben wie Tiveden. Die Wälder Tivedens sind wirklich magisch. Seit Generationen werden hier Geschichten und Legenden über Trolle, verführerische Feen und Riesen, welche Steinbrocken aufeinander werfen, erzählt. Vielleicht haben die beliebtesten Plätze des Nationalparks ihre Namen durch diese Mythen erhalten – Stora und Lilla Trollkyrka, Junker Jägares sten, Vitsandsgrottorna, Stenkälla und Stigmanspasset.

Picknick an einem Waldsee

Die Zeit in freier Natur vergeht schnell, und plötzlich fühlt man sich hungrig. Im Gebiet wimmelt es jedoch nicht von Restaurants und Cafés, denke deshalb daran, Zwischenmahlzeiten in den Rucksack zu packen. Es gibt viele grossartige Plätze für wohltuende Pausen und gemütliche Picknicks.

Fotograf: Lina Vestman

Wegbeschreibung

Am einfachsten erreicht man Tiveden mit dem Auto ab der Landstrasse 49 zwischen Karlsborg und Askersund. Ab Göteborg dauert die Fahrt ungefähr 3 Stunden. Beim Parkplatz gibt einen Info-Point mit Karten über sämtliche Wanderwege. Leider ist es schwierig, den Nationalpark mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Für Übernachtungen empfehlen wir Norrqvarn Hotell & Konferens am Göta Kanal oder eine der Unterkünfte in der 30 Autominuten vom Nationalpark entfernten Stadt Karlsborg.

 

4. Nationalpark Djurö

Vielleicht ist Djurö der am wenigsten bekannte Nationalpark Schwedens. Die Inselgruppe besteht aus 35 kleinen Inseln im See Vänern – vollständig isoliert von der Umwelt. Hier gibt es keine kommerziellen Betriebe und keine regelmässige Schiffsverbindungen – anstelle stehen die Natur und die Stille im Zentrum.

Kiefernwald, Flechten und Heidelbeerbüsche dominieren die Natur, in Kombination mit flachen Klippen und unebenen Kieselstränden. Im Sommer locken die Inseln viele Urlauber an, welche die Natur erleben und die grossartigen Bademöglichkeiten nutzen möchten.


Vom Leuchtturm zur Jagdvilla wandern

Auf der Hauptinsel gibt es lediglich drei Gebäude: Der Leuchtturm mit dem Leuchtturmwächterhaus, die sogenannte Djuröstugan und die Jagdvilla. Im Herzen der Insel liegt einstiges Anbau- und Wiesenland, heute ist die Insel aber nicht mehr bewohnt. Auch der Leuchtturm wird nicht mehr bedient. Ein wunderschöner Wanderweg führt Dich zu sämtlichen Gebäuden. Die Wanderung dauert ungefähr eine Stunde, und deutliche Schilderung ist vorhanden.

Übernachte wie ein Leuchtturmwächter

Einst wurde die Insel Djurö als Jagdpark genutzt. Damals hatte man dafür Damhirsche, Hasen und Schneehühner ausgesetzt. Der Bestand hat abgenommen, noch heute kann man hier aber Damhirsche beobachten. Mehrere der kleineren Inseln sind Schutzgebiete für Vögel und dürfen deshalb von April bis und mit Juli nicht besucht werden.

Das Haus Djuröstugan sowie das Leuchtturmwächterhaus können für Übernachtungen gebucht werden. Nehmen Sie mit dem Aufseher des Nationalparks Kontakt auf für Information und Buchung. Ansonsten gibt es in Lidköping sowie in Mariestad grossartige Übernachtungsmöglichkeiten.

Fotograf: Foto: Lotta Samuelsson

Wegbeschreibung

Der Nationalpark Djurö befindet sich ungefähr 10 km vom Festland entfernt und gehört zur Gemeinde Mariestad. Die Inseln können ausschliesslich mit dem eigenen Freizeitschiff oder mit Taxischifftransporten besucht werden. Die beste Anlegestelle liegt bei Malbergshamn auf der nördlichen Seite der Insel Djurö, hier gibt es nebst einem Plumpsklo und einem Grillplatz auch ein Schild mit Informationen über die Inseln.

Transporte können ab dem Fischerhafen Spiken auf der Insel Kållandsö oder ab Mariestad gebucht werden. Beide Orte sind mit den öffentlichen Bussen des Betriebes Västtrafik erreichbar. Ab Göteborg dauert die Reise mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Auto ca. 2-3 Stunden.

 

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