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  • Glass cabin in Dalsland

    Fotograf: Anna-Lena Lundqvist

Toppliste – spannende Architektur zum Besuch in Westschweden

Neugierig auf faszinierende Gebäude, spektakuläres Design und einzigartige Erlebnisse? An dieser Stelle haben wir Beispiele westschwedischer Architektur zusammengestellt, die Sie einfach nicht versäumen sollten! Ein Muss für jeden Schwedenfan!

Besucherzentrum Naturum Vänerskärgården - Victoriahuset

Auf der Insel Kållandsö, etwas nördlich der Porzellanstadt Lidköping, hat das Göteborger Architekturbüro White Arkitekter das einzigartige Victoriahaus „Victoriahuset” geschaffen, wie es im Volksmund heißt. Inspiriert vom Schilf und Treibhaus des Vänern-Sees wurde dieses faszinierende Gebäude gezeichnet und gebaut, um nahtlos mit seiner umgebenden Natur zu verschmelzen. Das von der Natur inspirierte Design setzt sich auch im Inneren fort – hier residiert das Besucher- und Informationszentrum „Naturum Vänerskärgården“ für die Schären des Vänern-See, das einzige Besucherzentrum Schwedens, dem auch ein Hotel angegliedert ist sowie das im White-Guide gelistete Restaurant Hvita Hjorten („weißer Hirsch“). 

Woodenhouse by a lake

Fotograf: Jonas Ingman

Kuggen

Auf dem ehemaligen Werftgelände – dem nördlichen Ufer des Flusses Götaälv – im Stadtteil Norra Älvstranden in Göteborg, finden Sie das ins Auge fallende und sympathisch bunte Gebäude „Kuggen” (Zahnrad). Das runde Haus mit seinen Dreiecksfenstern erinnert so auch an ein Zahnrad, für den Entwurf zeichnet der Göteborger Gert Wingårdh verantwortlich, der für seine innovativen Arbeiten mehrfach ausgezeichnet wurde.

Fotograf: Superstudio D&D/Göteborg & Co

Der Hof Kata Gård

Das einzigartige Gebäude Kata Gård in Varnhem überdeckt die Ruinen einer der ältesten Kirchen Schwedens. Der Ort heißt „Kata“ nach der Frau, die gegen Ende der Wikingerzeit über den riesigen Hof herrschte, und die Krypta der Kirche ist wahrscheinlich Schwedens ältester Raum. In moderner Interpretation eines alten Kirchendaches haben Architekt Magnus Silfverhielm und seine Kollegen vom Architekturbüro AIX Arkitekter über diesen Ruinen einen 12 m breiten, 19 m langen und 12 m hohen Überbau aus Holz errichtet, so dass Sie hineingehen und sich bei Wind und Wetter die spannenden Funde der Ausgrabungen und Gräber anschauen können. Das Gebäude findet große internationale Aufmerksamkeit und hat sich für die Endrunde des jährlichen Architektenwettbewerbs World Architecture Festival  qualifiziert.

Fotograf: Västergötlands museum

Besucherzentrum Naturum Kosterhavet

Das Besucher- und Informationszentrum Naturum Kosterhavet ist das Tor zu Schwedens einzigem Marine-Nationalpark auf der Insel Sydkoster – bietet aber viel mehr als Ausstellungen, Seminare und Tipps für Ausflüge. Das moderne Holzgebäude harmoniert vorbildlich mit der vorhandenen Bebauung, und allein die Architektur lohnt den Besuch. Für den Entwurf des Besucher- und Informationszentrums Naturum Kosterhavet zeichnet das Architekturbüro White Arkitekter verantwortlich.

Fotograf: Åsa Dahlgren

Die Holzstadt Hjo

Am linken Ufer des Vättern-Sees liegt Hjo, die faszinierende „Holzstadt”, die durch ihre herrlich erhaltenen Holzbauten aus dem 18., 19. und 20. Jahrhundert einen unvergleichlichen Charme ausstrahlt. Hjo bildet zusammen mit den Städten Eksjö im südschwedischen Småland sowie Nora in der Region Bergslagen das Netzwerk „Tre Trästäder“ (drei Holzstädte) und wurde 1990 mit der Medaille zum Europa Nostra-Preis für die systematische Bewahrung seiner vielen Holzbauten ausgezeichnet.

Fotograf: Jesper Anhede

72h Cabin

Mitten in der wunderbaren Ruhe von Dalsland können Sie in einem spektakulären kleinen Glashaus übernachten – unter dem Sternenhimmel und mit der Natur als nächsten Nachbarn. Architektin der Glashäuser ist Jeanna Berger, die sich bei ihrem Entwurf von den Scheunen Dalslands inspirieren ließ, wo sie als kleines Kind spielte. Die Glashäuser stehen auf Pfeilern, um die Umwelt so wenig wie möglich zu belasten, und das Design verkörpert den Kern von schwedischem Design – schnörkellos, funktionell und mit Material der Natur. Die Glashäuser entstanden im Rahmen der Initiative „The 72 Hour Cabin“, wobei es darum ging, den Zusammenhang zwischen Wohlbefinden und der Nähe zur Natur zu untersuchen. Heute stehen diese spannenden Glashäuser auf der Insel Henriksholm, am Gut Baldersnäs Herrgård sowie im Freizeit- und Aktivitätszentrum och Dalslands Aktiviteter und finden große Aufmerksamkeit auch international, u.a. in Deutschland durch die Berichterstattung in der Zeit.

Glascabin in Dalsland

Fotograf: Jonas Ingman

Universeum

Das 2001 in Göteborg eingeweihte Universeum entwarf Architekt Gert Wingårdh – ein imposantes Haus mit vielen Dimensionen. Aus verschiedenen Materialien – vor allem aber aus Holz und Glas – entstand auf sieben Etagen Skandinaviens größtes Wissenschaftsmuseum, wo Besucher*innen u.a. den Regenwald und exotische Tiere besuchen sowie selbst spannende Experimente ausführen können.

Fotograf: Beatrice Törnros

Nordiska Akvarellmuseet

Das Gebäude, in dem auf der Schäreninsel Tjörn nördlich von Göteborg das Nordische Aquarellmuseum „Nordiska Akvarellmuseet” residiert, ist das Ergebnis eines internationalen Architekturwettbewerbs im Jahre 1996. Gewinner waren die dänischen Architekten Niels Bruun und Henrik Corfitsen. Das spannende und funktionelle Gebäude liegt direkt am Meer und ist betont einfach gehalten – mit seiner roten – mit grauen Elementen abgesetzter – Holzverkleidung gliedert sich das Gebäude perfekt in die Schärenlandschaft mit ihren rauen Felsklippen und der weitläufigen Bucht ein.

museum

Fotograf: Jonas Ingman

Brittgården in Tibro

Der Stadtteil Brittgården ist das Ergebnis eines Entwurfes des britischen Architekten Ralph Erskine aus den Jahren 1959-1969, der sich eine eigene kleine Stadt in der Stadt erträumte – mit Lebensmittelgeschäften, Kindergarten und ganz visionär ohne Autos. Erskine wollte die Wohnungen für alle attraktiv und zugänglich gestalten – für Jung und Alt, und er entwarf daher ganz verschiedene Häuser. Laubengänge, die liegenden Fenster, die kräftigen Balkonkonstruktionen und die asymmetrischen Decken- und Dachhöhen waren damals für Schweden völlig neue Elemente. Der Stadtteil Brittgården wurde so für seine Architektur bekannt, und heute können Sie Führungen buchen und die für die 60er Jahre typischen Wohnungen besuchen.

Brittagården

Fotograf: Thomas Harrysson AB